In einem Wohn- und Geschäftshaus existierte im ersten Untergeschoss eine Tiefgarage. Im zweiten Untergeschoss standen ungenutzte Räumlichkeiten zur Verfügung. Es entstand der Wunsch, dort weitere Stellplätze zu schaffen. Eine Zufahrt mittels Rampe musste ausgeschlossen werden, da ihr zu viele Stellplätze zum Opfer gefallen und somit kein zusätzlicher Nutzen entstanden wäre. So entstand die Idee in einer Nische, die etwa 1,5 Stellplätzen entsprach, einen PKW-Aufzug zu installieren. Für einen Lastenaufzug herkömmlicher Bauweise reichte die vorhandene Geschosshöhe nicht aus.
mabakon hat sich dieser Aufgabe gestellt und speziell für diese Anwendung eine Lösung ausgearbeitet.
Individuelle Konstruktion eines PKW-Aufzugs
Aufgabenstellung:
Die Lösung:
Der PKW-Aufzug besteht aus einer Kabine, die an vier im Karree aufgestellte Hubsäulen aufgehängt
ist. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse war eine mechanische
Synchronisierung der einzelnen Säulen nicht möglich. Also musste eine
elektronische Lösung gefunden werden. Jeder der vier Säulen ist mit
einem elektrischen Getriebemotor ausgestattet, der eine Hubkette bewegt.
Die Synchronisation von zwei Getriebemotoren ist seit langem keine
große Besonderheit mehr. Jedoch vier Motoren miteinander synchron zu
fahren stellt eine Herausforderung dar. In Zusammenarbeit mit einem
Getriebemotorhersteller, der sich auf die hochpräzise Synchronisation
spezialisiert hat, hat mabakon eine Lösung zur Synchronisation der vier
Antriebe entwickelt.
Die Sicherheit:
Die Sicherheit stand bei der Entwicklung dieses PKW-Aufzugs immer besonders im Vordergrund, da seitens des Betreibers der Personentransport gefordert war. Hierfür wurden redundante Konzepte mit elektronischer Überwachung der gesamten Anlage erarbeitet. Als weitere Sicherheitseinrichtung wurde eine mechanische Fangvorrichtung installiert, die bei Stromausfall und gleichzeitigem Versagen der automatischen Bremsen dafür sorgt, dass die Kabine ganz sanft nach unten gleitet.
Die Verwendung:
Dem Nutzer bleibt aller Aufwand verborgen. Er soll mit all der speziellen Technik nicht belastet werden. Auf Knopfdruck an der Fernbedienung, die der eines Garagentorbedienung gleicht, öffnet sich ein Rolltor. Der PKW-Aufzug wirkt wie eine Garage in die man nun hereinfährt. Eine Ampelsteuerung zeigt dem Nutzer wie weit er vorfahren soll. Automatisch schließt sich das Tor und der Aufzug senkt sich kaum merklich. Unten angekommen, gibt die Ampel das Signal, dass der Aufzug nun verlassen werden kann.


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